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Dienstag den 30.10.2018 um 19 Uhr

Buchpräsentation mit Lichtbildvortrag

im Germanischen Nationalmuseum

 

 

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"Stadtbild in Deutschland zwischen Kommerz, Denkblockade und Talent"

Pablo de la Riestra, Nürnberg

Vortrag im Rahmen des ARCHITEKTURforumAMBERG

 

Luftmuseum Amberg 18.09.2018 / Beginn: 19.30 Uhr

 

Pablo de la Riestra zieht in seinem Vortrag eine Bilanz des Wiederaufbaus nach 1945 und macht sich Gedanken zum heutigen Umgang mit historischen Bauten. Dabei bietet er eine Perspektive "von außen", die frei ist von den für Deutschland, die Moderne allgemein und die Denkmalpflege typischen Vorbelastungen.

Aus der Nicht-amtlichen Perspektive möchte de la Riestra die Sensibilität im Umgang mit scheinbar unlösbaren Konflikten schärfen.

Pablo de la Riestra ist Professor für Bildende Künste (Argentinien) und promovierte als Dr. phil. an der Universität Marburg.
Spezialgebiete: Spätgotik, Jesuitenarchitektur, spanische und portugiesische Kolonialbauten
1995-2008 Dozent an der Universität Heidelberg
Gastprofessor an der Univeristät Rosario (Argentinien), der ECA Universität Sao Paulo (Brasilien)
Veröffentlichungen seit 1992 in Deutschland, der Schweiz, Spanien, Brasilien
Mitbegründer des Virtuellen Museums Nürnberger Kunst
Architekturzeichner (u.a. Vogelperspektive der Altstädte von Marburg, Nürnberg, Lauf und Amberg)
Fotoausstellungen in Rom, Zaragoza, Nürnberg, Buenos Aires

Das ARCHITEKTURforumAMBERG ist eine Initiative des BDA Niederbayern-Oberpfalz, des Kulturreferats der Stadt Amberg und des Luftmuseums. Um das Interesse der Öffentlichkeit für Planungs- und Baukultur zu wecken möchte das ARCHITEKTURforumAMBERG durch verschiedene Veranstaltungen informieren und zur Meinungsbildung und Diskussion anregen.

Organisation: Roland Wochnick, Architekt BDA und Wilhelm Koch, LUFTMUSEUM

 

 

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Ausstellung bis 16. Juni 2018

 

 

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November / Dezember 2017

 

 

NÜRNBERGER SCHÄTZE


Rathaus von Córdoba, SALA DE EXPOSICIONES GALATEA, c/Cabezas, 3, Córdoba


November / Dezember 2017


Die Altstadt in Fotografien von Pablo de la Riestra und Theo Noll



Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Amt für Internationale Beziehungen, Stadt Nürnberg und der Stadt Córdoba


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JAHRESKALENDER :::::2017

 

 

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AUSSTELLUNG

"Jesuitenbauten der Alten und Neuen Welt", Rom, Kirchen Il Gesù und Sant´Ignazio

Eröffnung am 19. April 2016



Ausstellungsplakat



Ausstellungsplakat am Eingang von Il Gesù


Kapelle in Il Gesù mit erstem Fotopaneel


Kapelle in Il Gesù mit zweitem Fotopaneel


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Eröffnungsvortrag im Gesù mit Prof. Claudio Strinati und Dr. Paul Oberholzer SJ

 

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Frühjahr 2016

 

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Aus dem Vorwort, DAS UNZERSTÖRTE ERBE DEUTSCHLANDS

von Pablo de la Riestra und Elmar Arnhold

erschienen im Husum Verlag Okt. 2015

 

(...)Die Überwindung dieser Traumata in Deutschland wird – entgegen der Vorstellung, man könnte solche Verluste einfach rationell und „schnell“ verarbeiten – voraussichtlich Generationen beschäftigen. Zu sehr ist das Thema in einem tiefen Komplex von Schuldgefühlen und regelrechten Horrorvorstellungen verwickelt.
Das Problem wird keineswegs durch Fehlversuche gelöst, wie die völlig irrationale (und wohl politisch motivierte) Parole „In Deutschland sei mehr nach dem Krieg als während des Krieges zerstört worden“. Diese Behauptung hält weder im absoluten noch im relativen Sinne einer Überprüfung stand.(...)

(...)Die Richtlinien der deutschen Denkmalpflege, die unter anderem ein Tabu über Rekonstruktionen verhängt haben, wirken sich in einem Land mit derartigen Kriegsverlusten negativ aus. Es dürfte hier keine Verbote geben, die eher für eine Denkblockade als für vernünftiges Handeln sprechen. Es gebe heute einige der schönsten Städte Europas nicht – so Arras, Ypern oder Danzig –, wäre man dort in der jeweiligen Nachkriegszeit nach deutschen Prinzipien vorgegangen. Wenn die internationale Moderne zum Gebot erhoben wird, wird sie genauso gefährlich wie die Ewig-Gestrige-Mentalität. Mehr Gesinnung auf die Wurzel hätte den weitgehend misslungenen Wiederaufbau von Köln, Frankfurt, Kassel, Gießen oder Magdeburg verhindert. Positive Beispiele dagegen sind Nürnberg, Freiburg und Münster. (...)

PdlR

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„Tötung von Städten“

Artikel der Neumarkter Zeitung vom 17.10.2015

in der Online-Ausgabe:

"www.nordbayern.de"

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Buchvorstellung am Donnerstag den 01.10.2015 um 19 Uhr

im Café Arte

im Germanischen Nationalmuseum

 

Pablo de la Riestra und Elmar Arnhold
lenken mit diesem Buch die Aufmerksamkeit auf das Erhaltene
und regen zur Sensibilität im Umgang mit urbanen Kulturgütern an.

 

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Duderstadt

(Foto Hajo Dietz)

 

EINFÜHRUNG

Pablo de la Riestra

Dieses Buch handelt über die historischen Städte Deutschlands, die als Flächendenkmäler den Zweiten Weltkrieg überdauert haben.
Wer über das Unzerstörte schreibt, muss auch über die Zerstörung reden.

Zerstörungen gab und gibt es leider immer wieder, nicht nur als Folge kriegerischer Handlungen. Die Geschichte massiver, kriegsbedingter Verluste an Kulturgütern in Deutschland war viel weniger der Siebenjähriger Krieg oder die Napoleonische Zeit, als das 17. Jahrhundert: 1618-48 der Dreißigjährige Krieg, 1688-97 der Orléansche Krieg (Ludwig XIV. von Frankreich gegen den deutschen Südwesten), sowie die Jahre 1940-45, in denen und bis zur letzten Minute eine noch nie dagewesene Vernichtungsmaschinerie tobte.
Flächenbombardements sind die exakte Verneinung der Flächendenkmäler.

Dass die Menschheit in der Lage war und ist, ein solch unfassbares Zerstörungswerk in Gang zu setzen, überfordert jede Vorstellungskraft.
Der von Deutschland ausgegangene Zweite Weltkrieg schlug mit unermesslicher Härte zurück.
In der Geschichte der Verluste am kulturellen Erbe gab es noch nie ein so schwarzes Jahr wie 1945. Damals gingen unter vielen anderen Nürnberg, Dresden, Würzburg, Hildesheim und Tokio unter. Die im Wesentlichen in sechs Gängen zerstörten japanische Hauptstadt, insbesondere der Angriff von 09. auf 10.03.1945 mit 83.793 Toten in einer Nacht entfachte etwa die dreifache Zerstörungskraft als die der Dresdener Apokalypse nur drei Wochen früher. Bei den Zerbombungen Tokios wurden außer der gesamten Hausarchitektur auch die herrlichen Kaiserpalästen aus Holz wegradiert. Auch jene verhängnisvolle Nacht in Tokio übersteigerte die spätere Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki bei weitem, wenn auch ohne radioaktive Folgen.

Die Überwindung dieser Traumata in Deutschland wird – entgegen der Vorstellung, man könnte solche Verluste einfach rationell und „schnell“ verarbeiten – voraussichtlich Generationen beschäftigen. Zu sehr ist das Thema in einem tiefen Komplex von Schuldgefühlen und regelrechten Horrorvorstellungen verwickelt.
Das Problem wird keineswegs durch Fehlversuche gelöst, wie die völlig irrationale (und wohl politisch motivierte) Parole „In Deutschland sei mehr nach dem Krieg als während des Krieges zerstört worden“. Diese Behauptung hält weder im absoluten noch im relativen Sinne einer Überprüfung stand. Hat man nach dem Krieg auch unnötigerweise stehen gebliebene Denkmäler abgerissen, so bleiben diese alles in allem Minimalinterventionen, die immer in einem Szenario äußerster Verwüstung erfolgten. Zu Recht hat beispielsweise Dr. Erich Mulzer den Verlust von historischer Bausubstanz im Nürnberg der Nachkriegszeit beklagt, die Zahlen bleiben aber wie folgt: Von den ca. 3.000 Bürgerhäusern aus reichstädtischer Zeit blieben in Nürnberg nach 1945 etwa 300 stehen. Davon hat man in der Folgezeit etwa 50 abgerissen. So sieht es aus, für Nürnberg und für Deutschland, Ost und West, mit insignifikanten Schwankungen, je nach Situation vor Ort.

Den Deutschen sollte bekannt sein, dass im Ausland nicht vom „Wirtschaftswunder“, sondern vom „Deutschen Wunder“ die Rede ist. Dies meint nicht das Materielle, sondern der Wille der Bevölkerung zum Wiederaufbau, was trotzt aller Kritikpunkten eine zutiefst bewundernswerte Leistung europäischer Geschichte darstellt. Kein Besucher im heutigen Nürnberg kann wirklich glauben, dass die Altstadt zu 90% zerstört war. Allerdings fehlt in Deutschland der konsequente Wiederaufbau gänzlich. Ironischerweise wurde er beispielsweise von Polen im ehemaligen deutschen Danzig durchgeführt. Selbstverständlich hat Danzig die Qualität eines Flächendenkmals wiedergewonnen, was bei Nürnberg trotz des dominanten historischen Charakters der Altstadt nicht der Fall ist.

Zum Komplex des in diesem Band vorgestellten Stoffes gehört eine kurze Reflexion über die Bewertung des historischen Baubestandes in Deutschland. (...)

Schwer nachvollziehbare Unwägbarkeiten führen zur Erklärungen von Städten oder Bauten zum Weltkulturerbe der UNESCO, oder eben nicht. Da Politik und Geld hier leider auch eine beträchtliche Rolle spielen, darf davon ausgegangen werden, dass oft genug eine sachliche Begründung für das Außer- Acht-Lassen vieler Objekte fehlt.
Wenig verständlich ist in diesem Zusammenhang die 2009 erfolgte Aberkennung des Welterben-Titels Dresdens – wegen dem Bau einer Brücke – während das Herz vom Weltkulturerbe Lübeck seit 2005 durch ein monströses Kaufhaus, vis-à-vis vom gotischen Rathaus ruiniert bleibt, ohne jegliche Reaktion seitens der UNESCO. So lange dieses Gebäude steht, hat Lübeck den Titel nicht verdient.

Die Richtlinien der deutschen Denkmalpflege, die unter anderem ein Tabu über Rekonstruktionen verhängt haben, wirken sich in einem Land mit derartigen Kriegsverlusten negativ aus. Es dürfte hier keine Verbote geben, die eher für eine Denkblockade als für vernünftiges Handeln sprechen. Es gebe heute einige der schönsten Städte Europas nicht – so Arras, Ypern oder Danzig –, wäre man dort in der jeweiligen Nachkriegszeit nach deutschen Prinzipien vorgegangen. Wenn die internationale Moderne zum Gebot erhoben wird, wird sie genauso gefährlich wie die Ewig-Gestrige-Mentalität. Mehr Gesinnung auf die Wurzel hätte den weitgehend misslungenen Wiederaufbau von Köln, Frankfurt, Kassel, Gießen oder Magdeburg verhindert. Positive Beispiele dagegen sind Nürnberg, Freiburg und Münster.

Als Kenner und Liebhaber aller Gegenden Deutschlands war es mir ein Herzensanliegen, das grandiose und weitgehend wenig bekannte unzerstörte Erbe des Landes mit fundierten Texten und guten Aufnahmen in Form eines Buches zu präsentieren. Zu meinem Vorhaben gesellte sich mein Fachkollege Elmar Arnhold aus Braunschweig, ein exzellenter Kenner der Thematik. Da das Erbe so immens groß ist, wäre unser Wunsch, dass das vorliegende nur der erste Band von mehreren ist, damit man mehr Orten gerecht sein kann, die hier leider keinen Platz finden konnten. Restlos überzeugende Argumente für das Weglassen von Städten in diesem Band gab es außer dem Gesamtumfang und der Absicht, alle Bundesländer zu berücksichtigen, nicht - ich denke etwa an Greifswald, Wolgast, Havelberg, Wittenberg, Göttingen, Helmstedt, Eisenach, Heiligenstadt, Schmalkalden, Altenburg, Pirna, Bautzen, Rochlitz, Fürth, Amberg, Burghausen, Neuötting, Kempten, Füssen, Bad Wimpfen, Villingen, Blaubeuren, Ladenburg, Überlingen, Wertheim, Büdingen, Fritzlar, Wetzlar, Bacharach, Oberwesel, Oppenheim, um nur einige zu nennen, die mir jetzt spontan ins Gedächtnis kommen. In all diesen Städten habe ich das Glück erlebt, einzigartige historische Architekturensembles vorzufinden. Alle hätten einen Platz in diesem Werk verdient.
Die Arbeitsaufteilung mit Elmar Arnhold erfolgte bis auf wenigen Ausnahmen nach unseren jeweiligen Hauptwohnsitzen, Braunschweig und Nürnberg. Er hat mehr den Norden, ich mehr den Süden behandelt – dies reflektiert jedoch keine Präferenzen.
Für unsere Arbeit konnte der vorzügliche Luftfograf Hajo Dietz aus Nürnberg gewonnen werden. Es war ein Privileg, dass er unsere Sonderwünsche mit derartiger Qualität umsetzen konnte.

Mein besonderer Dank gilt Ingwer Paulsen vom Husum-Verlag, der sich auf einem gemeinsamen Mittagessen auf der Veste Coburg schnell vom Interesse des Projekts überzeugen konnte. Ebenso geht mein Dank an Theo Noll, Nürnberg, der viele Fotoexkursionen begleitet und aktiv unterstützt hat und die Fotobearbeitung übernahm.



Dr. Pablo de la Riestra, Nürnberg, im Mai 2015

 

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(30.09.2015)

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17.03.2014 Florianópolis für den IPHAN


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NÜRNBERG
DIE .STADTMAUER .IM. JAHRE. 2012

Freihändige Federzeichnung in Tusche: Pablo de la Riestra in Nachfolge des Hans Bien (1591 - 1632)

(Postergröße: 84 x 100 cm)

 

Hier : online Bestellung

 

Unten : Detail aus der Zeichnung, Stadtmauer mit Nürnberger Burg

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www.buerowilhelm.de

Verlag / Architektur

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www.bei.com.br

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HIER DER ARTIKEL IN SEITENANSICHT : Fränkischer Sonntag : Samstag / Sonntag, 12./13. März 2011

 

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Verknüpfung:_STADTMUSEUM - FEMBOHAUS - NÜRNBERG

 

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HIER ZUM ARCHIV __LUFTMUSEUM_

 

 

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Neu im November 2009: Plakate "Lüneburg" und "Regensburg" (ca. 118 x 40 cm).
Kontakt: Büro Wilhelm, Amberg

 

 

 

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Neu November 2009: Set mit 12 Ansichtskarten
P + RH Kunstverlag GdbR 85276 Pfaffenhofen/Jlm

 

 

 

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Hier zum Archiv

"975 Jahre Baukunst in Amberg"

17.04.2009 bis 25.07.2009


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Buch-Neuerscheinung:

(Dezember 2008)

Amberg und seine schönsten Historischen Bauwerke

Kolorierte Federzeichnungen und Texte von

Pablo de la Riestra

Marginalien von Hermann Glombitza

Büro Wilhelm Verlag

ISBN: 978 - 3 - 936721 - 32 - 4

 

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Hier zum Archiv

"Architekturen aus der Luft"

06.10.2006 bis 13.01.2007 / Luftmuseum Amberg

 

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Architekturzeichnungen aus Deutschland

31.10.2007 - 18.11.2007

 

 

MUSEO NATIONAL DE ARTE DECORATIVO / BUENOS AIRES

 

PABLO DE LA RIESTRA.
Dibujos de arquitectura histórica alemana
31 de Octubre al 18 de Noviembre

Pablo de la Riestra es desde hace años docente de la Universidad de Heidelberg y profesor invitado de la Universidad Nacional de Rosario y de la Universidad de Sao Pablo.
Su especialidad es la historia de la arquitectura alemana, en particular el gótico.
Su actividad como historiador estuvo ,desde un comienzo ,acompañada por las disciplinas dibujo y fotografía, entendidas como parte integrante de la arquitectura.

 

 

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